5 Orte in Marokko, die nicht im Reiseführer stehen

Wenn man an Marokko denkt, kommen vielen sofort Marrakesch, die Wüste oder Chefchaouen in den Sinn. Doch das Land hat weit mehr zu bieten als die bekannten Postkartenmotive. Abseits der touristischen Routen existiert ein Marokko, das leiser, authentischer und oft überraschender ist.

Hier sind fünf Orte, die kaum in klassischen Reiseführern stehen – aber genau deshalb ihren besonderen Reiz haben.

1. Sidi Ifni – Ruhe am Atlantik
Diese kleine Küstenstadt im Süden Marokkos wirkt wie aus der Zeit gefallen. Breite Straßen, Art-déco-Gebäude und ein langsamer Rhythmus prägen den Alltag. Perfekt für alle, die das Meer lieben, aber dem Massentourismus entkommen wollen.

2. Bhalil – Das Dorf der Höhlenhäuser
Unweit von Fès liegt Bhalil, ein Ort, an dem einige Familien noch immer in Höhlenwohnungen leben. Der Alltag ist einfach, aber voller Würde. Besucher sind willkommen – Respekt und Offenheit sind hier wichtiger als Kameras.

3. Tafraoute – Zwischen rosa Felsen
Im Anti-Atlas gelegen, ist Tafraoute bekannt für seine surrealen Felsformationen. Die Landschaft wirkt fast außerirdisch. Ideal für Wanderer, Fotografen und Menschen, die Stille suchen.

4. Moulay Idriss Zerhoun – Spiritualität und Geschichte
Eine der heiligsten Städte Marokkos, lange Zeit für Nicht-Muslime unzugänglich. Heute offen, ruhig und voller Geschichte. Ein Ort zum Innehalten und Verstehen.

5. Oualidia – Lagune statt Trubel
Zwischen El Jadida und Safi liegt Oualidia mit seiner geschützten Lagune. Kein Lärm, kein Stress – nur Natur, Wasser und Gelassenheit. Besonders beliebt bei Einheimischen.

Diese Orte zeigen ein anderes Marokko. Eines, das nicht laut wirbt, sondern entdeckt werden will. Wer sich darauf einlässt, findet mehr als schöne Bilder – nämlich echte Begegnungen.

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